Anwendungsbeispiele


Sie haben ein hochwertiges Naturprodukt bei uns gekauft. Da bei uns täglich Anrufe mit Fragen zu Manuka-Honig und Manuka-Produkten eingehen, möchten wir Ihnen im folgenden einige Informationen zu unserem "Bestseller“ an die Hand geben.

Manuka-Honig, gewonnen aus dem Blütennektar des wilden neuseeländischen Manuka-Strauchs, hat wie alle anderen Honige dieser Welt – abhängig von Jahreszeit, Standort und Spezifika der Pflanze variierende Qualitäten. Das, was diesen Honig von allen anderen unterscheidet und ihn zu einer Ausnahmeerscheinung macht, ist sein extrem hoher Gehalt an Methyglyoxal, einem Stoff mit einem enormen Wirkungspotenzial. Entdeckt wurde er vom Team von Prof. Dr. Thomas Henle der TU Dresden.

Unser neuseeländischer Honiglieferant "Manuka Health" kooperiert mit den Dresdener Wissenschaftlern und trägt den Forschungsergebnissen mit der Einführung eines zuverlässigen Zertifizierungsstandards Rechnung(MGO™ gibt den Gehalt von Methylglyoxal im jeweiligen Manuka-Honig genau an).Zum Beispiel enthält ein Manuka-Honig mit der Bezeichnung MGO™100 (UMF 10+) 100 mg Methyglyoxal pro Kilogramm Honig, während der Wert MGO™400 (UMF20+) einer Methyglyoxal-Konzentration von 400mg/kg entspricht. Unser stärkster Manuka-Honig MGO™550 (UMF25+) enthält demnach 550 mg/kg.
Dieser wissenschaftlich zertifizierte Standard gibt Ihnen nun die Möglichkeit, unterschiedlich starke „aktive“ Manuka-Honige für jeweils unterschiedliche Zwecke einzusetzen. Laut Prof. Henle hat ein Honig ab einem MGO™ Wert von 100 antibakterielle Wirksamkeit.

Detlef Mix, Heilpraktiker und Autor des Buches „Die Heilkraft des Honigs“ (bei uns erhältlich) arbeitet an einem Buch speziell zum Thema Manuka-Honig. Wir haben ihm über die Schulter geschaut und hoffen, Ihnen mit folgenden Zeilen einige hilfreiche und wohltuende Tipps zu geben. Bitte beachten Sie aber, dass wir hiermit nur Erfahrungen weitergeben. Sie ersetzen keinesfalls den Rat und die Tat derjenigen, die sich professionell in der Heilkunde engagieren! Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Heilpraktiker oder Ihren der Naturheilkunde aufgeschlossenen Arzt. Allgemein wird bei Kleinkindern unter 12 Monaten von einer Einnahme von Honig abgeraten.
Beginnende Erkältungen und Infekte mit den bekannten Begleiterscheinungen wie etwa geröteter Rachen Einfachste Methode: Mindestens 3mal täglich einen Teelöffel voll Manuka MGO™400 auf der Zunge zergehen lassen, im Mund behalten, so lang es geht, dann langsam schlucken. Danach erst einmal nicht essen oder trinken, um die Wirkung nicht „wegzuspülen“. Den letzten Teelöffel nehmen Sie am besten direkt vor dem Schlafengehen. So kann die Wirkung des Honigs auch dem Zahnfleisch und der Mundhöhle zugute kommen. Wer zu ungeduldig beim Schlucken ist, kann den Teelöffel besser auf mehrere Messerspitzen aufteilen. Wichtig ist, dass der Honig den Rachen langsam passiert.

Für Genießer mit Halsweh


Manuka-Honig in Ingwersud: Schälen Sie ein etwa 3cm-langes Stück einer frischen Ingwerknolle, schneiden Sie das Fleisch der Knolle in feinste Scheibchen und erhitzen Sie sie in etwa einem halben Liter Wasser für die Dauer von 20 Minuten. Achten Sie darauf, den Sud nicht kochen zu lassen – es sollten keine Bläschen vom Boden des Topfes emporstrudeln. Lassen Sie den Sud soweit abkühlen, dass Sie ihn trinken können, und rühren Sie zuvor 1-2 Teelöffel Manuka-Honig MGO™100 ein, es darf auch stärker sein! Es mag ein wenig scharf sein, schmeckt wunderbar und ist ein echter Rachenputzer, den man mehrmals am Tag genießen kann. Macht ganz nebenbei auch innerlich schön warm, vor allem wenn man verfroren aus der Nasskälte heimkommt.

Schnupfen


Vor dem Schlafengehen die inneren Nasenwände so reichlich, wie es geht, mit Manuka-Honig (mindestens MGO™100) einreiben und „belegen“, so dass er über Nacht wirken kann.

Nasennebenhöhlen-Entzündung


Die Schleimhäute der Nase und Nebenhöhlen sollten „richtigen“ also physischen Kontakt mit dem antibakteriellen Wirkstoff haben. Denn Antibiotika werden in der medizinischen Fachpresse als hierfür wirkungslos bezeichnet, weil sie aufgrund ihrer Wirkungsweise (systemisch über die Blutbahn) nicht zu den auf der Schleimhaut befindlichen Bakterien gelangen.
Richtiger Kontakt heißt Nasenspülung mit einer Honiglösung. Dazu eignen sich die im Handel erhältlichen Nasenduschen, mit denen man die Lösung direkt bis zu den mit Bakterien besiedelten Schleimhäuten bringen kann. Zuvor sollten Sie jedoch die Nase frei machen, um die Lösung möglichst weit transportieren zu können. Am besten einen ersten „Durchlauf“ mit dem Honig pur in die Nase, für die Ungeduldigen die schnelle, nicht zur regelmäßigen Benutzung empfohlene Alternative mit Nasenspray.

Für diejenigen, die das Spülen mit Emser Sole/Salz (in der Apotheke erhältlich) bereits probiert haben und die das leichte Brennen nicht fürchten, bietet sich eine Kombination von Manuka-Honig in Emser Salzlösung an(Wasser aufkochen, abkühlen lassen, Emser Salz und Manuka-Honig darin auflösen, erst handwarm einsetzen!). Die Konzentration der Emser Sole nach Angabe auf der Packung, den Manuka-Honig zunächst mit einer geringen Konzentration beginnen (etwa 1 Teel. MGO™100 auf ca. 150 ml) und dann selbst ausprobieren. Die Schwelle für unangenehmes Empfinden ist individuell verschieden. Ein wenig brennen darf es aber schon! Unerfahrene werden merken, dass schon einige Anläufe nötig sind, um effektiv zu „arbeiten“… Nicht verzagen, es lohnt die Mühe!

Bitte achten Sie darauf, nach einer solchen Prozedur niemals in die Kälte zu gehen, sondern in warmen Räumen zu bleiben, den Kopf möglichst zugfrei und gut warm zu halten, ggf. sogar mit einem Tuch oder einer Mütze zusätzlich zu wärmen, die beginnende Schleimlösung nicht durch starkes Herausblasen zu forcieren, sondern nur Taschentücher parat zu halten, wenn Flüssigkeit die Nase „verlässt“. Es soll laufen. Je mehr, desto besser!

Blasenerkältung und –Entzündung Auch hier kann die simple Lösung, Manuka-Honig pur zu essen, sehr effektiv sein: Detlef Mix empfiehlt neben diversen Alternativen – darunter auch der Einsatz von unserem Propolis Liquid Bio 30 oder der Propolis Tinktur (gleicher Inhalt, nur in Alkohol gelöst) – das Einnehmen einer größeren Menge Manuka-Honig pur mit mindestens MGO™ 100 über den ganzen Tag verteilt (insgesamt etwa 100 g).

Diesen kann man auch in die entsprechenden Tees einrühren. Dabei ist es gut zu wissen, dass die Wirkung von Methyglyoxal durch Hitze nicht beeinträchtigt wird. Um die anderen Wirkstoff-Kombinationen des Honigs nicht ganz beiseite zu schieben, sollte man dennoch das Kochend-Übergießen vermeiden. Als „ideal“ beschreibt Heilpraktiker Detlef Mix die Kombination der Einnahme von Manuka-Honig, Propolis, Blütenpollen und Gelée Royal. Weitere Hinweise zur gezielten und örtlichen Anwendung sind im Buch „Die Heilkraft des Honigs“ nachzulesen.
Als sehr wirksam hat sich unser Teegetränk (Manukahonig mit Grünteeextrakt, Art.-Nr. WH20) zum Auflösen in heißem Wasser gezeigt. Ein Glas dieses Getränks am Morgen ist nicht nur gut für Mund, Hals, Magen und Darm – durch den Weitertransport der Flüssigkeit in den Nieren- und Blasenbereich wirkt es auch dort entzündungshemmend und reizmindernd. Bei akuten Beschwerden hilft oft eine „Spülung“ mit ungefähr 2 Litern dieses Getränkes (man braucht ca. 8 – 10 Teelöffel dafür). Die regelmäßige Einnahme kann sogar bei chronischen Blasenentzündungen hilfreich sein. Tipp für Männer: Hilft auch bei Entzündungen der Prostata!

Probleme des Magen-Darm-Trakts


Laborstudien der Waikato Universität in Neuseeland zeigen, dass der Einsatz von aktivem Manuka-Honig besonders bei einer Infektion mit Helicobacter pylori, dem Erreger des Magengeschwürs, erfolgreich sein kann. Dazu eignen sich die höher konzentrierten Manuka-Honige, also etwa MGO™400 (UMF20+) oder MGO™550 (UMF25+). Diese können aufgelöst in warmem Wasser (1-2 Teel., ggf. mehr) getrunken werden oder pur und langsam genossen werden. Sie sollten den Honig immer nüchtern (vor den Mahlzeiten) einnehmen und lange im Mund belassen (einspeicheln). Wenn Sie vor der Einnahme etwas essen oder trinken, wird der Honig verdünnt, was seine Wirkung mindert. Zusätzlich kann es helfen, wenn man sich nach der Einnahme hinlegt und ein wenig dreht, damit der Honig die Magenwand komplett benetzen kann (analog zu einer klassischen medizinischen Rollkur). Propolis Liquid oder Tinktur sind auch hier wertvolle „Komplizen“.
Die vom Neuseelandhaus angebotene Kombination von Manuka-Honig und „activ Aloe Vera" hat wohltuend-heilende Wirkung bei oberflächlichen Hautverletzungen und kleineren Verbrennungen (äußerlich angewendet). Innerlich angewendet eignet sie sich hervorragend bei Magen- und Darmproblemen (3x tägl. etwa einen Teelöffel, im Mund zergehen lassen).

Wunden und Druckgeschwüre (Dekubiti)


Manuka-Honig hat bereits eine kleine Erfolgsgeschichte hinter sich, was die Behandlung von eitrigen, schlecht heilenden Wunden und Druckgeschwüren angeht. Mit einem (Holz)Spatel auf die jeweilige Stelle aufgetragen oder sogar in Wundtaschen (etwa bei Druckgeschwüren) gelegt und nicht zu fest mit einer Kompresse und Mullbinde verbunden (möglichst ohne Druck auf die Wunde), entfaltet Manuka-Honig in der Regel bereits nach sehr kurzer Zeit seine Wirkung: unangenehmer Geruch verschwindet, die Wundheilung schreitet voran ebenso wie die Bildung neuen Gewebes. Manuka-Honig kann ebenfalls Erfolge bei antibiotikaresistenten Keimen aufweisen.
Stark eitrige Wunden sollten zuvor mit Wunddesinfektion gereinigt werden. Bei sauberen und frischen Wunden kann der Honig direkt aufgetragen werden. Da Manuka ein wenig brennen kann, empfiehlt es sich, zunächst mit der höheren Konzentration MGO™ 400 zu beginnen und sie ggf. zu verringern auf MGO™100, falls es auch nach einer kurzen Wartezeit nicht nachlassen sollte, bzw. zu unangenehm anfühlen sollte. Der Verband kann je nach Zustand länger als 24 Std. verbleiben, in der Regel ist ein täglicher Wechsel sinnvoll.
Die Menschen sind verschieden. Deshalb verstehen Sie obiges bitte als Hilfestellung und Orientierung. Probieren Sie aus und entscheiden Sie selbst, was Ihnen „am besten schmeckt und am besten tut“!

Wir wünschen Ihnen Gutes Gelingen und freuen uns über Ihre Rückmeldungen!